Posts Tagged “Germany”

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Hey! I’m Severin, 14 years old and from Kaufbeuren, a little village near Augsburg [Bavaria, Germany].
Well I’d like to try telling you about my coming-out, that’s not easy for me at all.

It’s been about 3 years ago, I wasn’t just yet 12 and have had two “kindergarten girlfriends” so far.
After them a long and eventfully time began…

My mother and my father were both at the hospital, one after the other,  and fought for their future.
I’ve been thinking a lot and got to know me.  When a friend invited me to a barbecue, everything started off. It was Roman who was there too. We spend the whole evening together and hat a lot of fun. For the following days I couldn’t think about anything but himand met him in school a lot. I really had a crush on him. I came out due to this to my best friend and some classmates, what went really well and encouraged me.

Some weeks later I registered in a gay chat and got to know a cute guy I chatted a long time with. He finally succeeded to conquer my heart that belonged to Roman till then. After out first date I was certain and wanted nothing to stand between us and our relation. That’s why I started coming out “completly”. I came out to my family at my 12th birthday at the beginning of summerholidays. At that time nobody took me and that for real, I’ve been the small, thin boy for them.

I tried again during our vacation in Austria and this time they listened! Still in the summer holidays my parents invited my recently gained friend who I wasn’t able to see until then. My parents got to know him and immediatly took him in their hearts. On the last weekend before school started over I visited him in Regensburg to see his home. Back in school I started totally different, was open about my homosexuality and didn’t get any negative reactions! So I was finally completly “out” and head over heels in love with my boyfriend - which whom I’m still together…

Translation by Jay. The original text (German) with more photos can be found here. Thanks for the link Kollio :)

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…if Bill & Tokio Hotel say so :o)


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In einer Zeit, in der sich die Print-Branche immer weiter spezialisiert, in der es kein noch so groteskes Thema gibt, zu welchem sich nicht in jeder Bahnhofsbuchhandlung diverse Magazine finden, in der man nur mit Mühe den Überblick behalten kann über die immer zahlreicher erscheinenden Magazine über das schwule Leben inklusive aller seiner Spielarten ist es doch erstaunlich, dass es kaum Publikationen gibt, die sich mit jungen Schwulen beschäftigen. Sei es jetzt aus Sicht der “Betroffenen” - also der sich gerade auf dem chaotischen Selbstfindungstrip der Pubertät befindlichen Teenager, die gerade entdecken, dass sie mit dem heteronormen Weltbild ihrer Umwelt nichts anfangen können - oder aus Sicht derer, die sich mit der durch den schwulen Mainstream geprägten Sicht der Dinge, dass jede Altersgruppe unter sich bleiben sollte, nichts anfangen können oder wollen, die sich also zu Jungen hingezogen fühlen, die noch nicht zu stereotypen Robotern unserer Gesellschaft und ihrer Normen geworden sind.

Umso interessanter dürfte es sein, die beiden einzigen halbwegs bekannten Magazine, die sich mit besagter Materie auseinandersetzen mal genauer zu betrachten und zu sehen, wo ihre geistigen Wurzeln liegen, wo sie sich unterscheiden und wo ergänzen. Im Einzelnen sind dies das in Prag ansässige Destroyer Journal und das in Amsterdam herausgegebene Koinos Magazin. Für den expliziten Vergleich dienen hierbei die gerade erschienene 6. Ausgabe des Destroyer sowie die Ausgaben 55 und 56 von Koinos (die mir von der Koinos-Redaktion freundlicherweise für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurden).

 Destroyer              Koinos

Geschichte

Di erste Ausgabe des Destroyer erblickte im Mai 2006 das Licht der Welt. Seitdem erschien Destroyer zunächst vierteljährlich, mittlerweile halbjährlich. Der Man hinter Destroyer ist Karl Andersson, ein Journalist aus Schweden der in seinem Heimatland eine gewisse Prominenz durch seinen Posten als Chefredakteur von Schwedens erstem schwulen Hochglanzmagazin Straight erlangte. Außerdem war er Mitarbeiter der größten schwedischen Tageszeitung  (dem Aftonbladet) und Skandinaviens größtem Männermagazin (Slitz) bevor er mit Destroyer ein Magazin gründete, das sich dem im Printbereich offensichtlich unterrepräsentierten Thema der Ephebophilie widmen sollte. Der “Untertitel” des Magazins sagt eigentlich alles, was man über den Inhalt wissen muss: Journal of Apollonian Beauty and Dionysian Homosexuality. Kostenpunkt: € 10.

Das Koinos Magazin erscheint vierteljährlich und ist mittlerweile bei Ausgabe 56 angekommen und damit meines Wissens nach die langlebigste Publikation dieser Art. Herausgeber ist die Amikejo Stiftung in Amsterdam, die Hauptverantwortlichen für das Magazin sind B. Ferguson, R . Wildeboer und B. den Hertog. Koinos kostet innerhalb Europas € 13,75 und international € 18,50 je Ausgabe.

 

Selbstverständnis

Auf den ersten Blick setzen sich beide Magazine mit dem selben Thema auseinander. Bei genauerer Betrachtung wird man jedoch schnell feststellen, dass es in der Zielstellung und der Herangehensweise essenzielle Unterschiede gibt.

In der Selbstbeschreibung von Koinos liest man etwa folgendes: “Koinos möchte auf nuancierte Weise für eine Gesellschaft plädieren, in der Jungen in dieser Lebensphase geschätzt werden und in der sie ungehindert von Vorurteilen die Möglichkeit haben, intime Beziehungen und sexuelle Kontakte mit anderen Menschen, auch mit Erwachsenen, auf der Grundlage gegenseitigen Respekts zu erleben.” Dieser Einsatz für sexuelle Selbstbestimmung mit einem Fokus auf die Beziehungen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen steht in einer langen Tradition, deren bekanntestes und nicht minder kontroverses Beispiel der US-amerikanische Verein NAMBLA sein dürfte. NAMBLA kämpft für das Recht Pädophiler auch intime Beziehungen zu Kindern aufzubauen und zu pflegen. Ein Begehr dem viele skeptisch gegenüberstehen, da sie befürchten, dass Kinder hier für die Bedürfnisse Erwachsener ausgenutzt werden und seelischen Schaden davon tragen könnten. Koinos überträgt diese Forderung auf die Beziehungen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Das mag strafrechtlich weniger relevant sein, da Jugendliche ab 14 noch (!) relative Freiheit bei der Wahl ihrer Partner haben aber gesellschaftlich ist dieses Thema kaum weniger tabuisiert als Pädophilie. Interessanterweise ist es gerade die seit Jahrzehnten für Freiheit und Selbstbestimmung kämpfende Schwulenbewegung, die sich besonders hervortut, wenn es darum geht sich möglichst radikal von jeder Form und Erscheinung der Ephebophilie in den eigenen Reihen zu distanzieren. Von Toleranz fehlt plötzlich jede Spur sobald es jemand wagt sich abseits der ausgetretenen Pfade des schwulen Mainstream zu bewegen.

Der Destroyer verfolgt eine andere Ideologie. Das Ziel ist hier weniger die Enttabuisierung des Verhältnisses Zwischen Mann und Junge sondern vielmehr die Wiederentdeckung des Jungen als Objekt der Begierde. Diese Begierde muss hier nicht zwangsläufig sexueller Natur sein, im Gegenteil, es geht eher um eine künstlerische Annäherung, darum die objektive wie auch die subjektive Schönheit des Jungen wieder in ein Licht zu rücken, dass nicht so schmutzig-schummrig vor sich hin schimmert wie in den letzten Dekaden sondern hell erstrahlt wie in Zeiten, als Künstler, Dichter und Philosophen offen vom Reiz und der Anmut eines Jungen in der Adoleszenz schwärmen konnten ohne sich dabei verdächtig zu machen ein perverser Triebtäter zu sein. Karl geht dabei sogar soweit zu behaupten, dass ein etwaiges sexuelles Verhältnis zu einem Jungen seine Schönheit zerstört. Er folgt damit der Argumentation von Camille Paglia, dass ein Objekt seine Magie und Göttlichkeit die der Schönheit inne wohnt verliert, sobald man direkt mit ihm interagiert, profan gesagt, sobald man es fickt - auf welche Art und Weise das auch immer geschehen mag ;)

 

En Détail

Koinos erscheint zweisprachig auf Englisch und Deutsch. Böse Zungen würden jetzt behaupten, dies sei dem Alter und der mit diesem einhergehenden geringen Englischkenntnisse des durchschnittlichen Konsumenten geschuldet aber ich finde das Zwei-Sprachen-Konzept ganz unabhängig von seiner wie auch immer gearteten Intention ziemlich interessant. Thematisch wird in jeder Ausgabe ein Schwerpunkt gelegt, mal Sachthemen mal literarische mit Gastbeiträgen bekannter und unbekannter Autoren. Bei den beiden mir vorliegenden Ausgaben waren das etwa: Ein kurze Geschichte der Päderastie (Ausgabe 55) und Jugenderinnerungen (Ausgabe 56). Leider werden die Sachthemen, soweit ich das beurteilen kann, nur oberflächlich behandelt. Etwas mehr Tiefgang und Umfang wäre hier gern gesehen liebe Redaktion ;) Einen nicht unerheblichen Teil machen ganzseitige Photos aus, die zwischen üblem Kitsch und künstlerischem Anspruch schwanken.

Koinos 

 

Destroyer erscheint komplett auf Englisch und ist gewissermaßen ein Produkt schwul-avantgardistischer Popkultur. Thematisch breit gefächert von Kunst, über Filme bis hin zu Kulturphilosophie und Jugendgewalt versammelt sich hier alles was irgendwie mit griechischen Idealen oder pubertären Monstern zu tun hat. Schwerpunkt sind dabei meist Interviews mit Künstlern, Autoren und mitunter auch den Jungs selbst. Die Aufmachung spielt dabei bewusst mit Elementen großer Männer- und Hochglanzmagazine. Destroyer ist bunt, laut und selbstbewusst - als hätte nie ein Tabu über uns geschwebt.

Destroyer   Destroyer

 

Fazit

Beide kämpfen also für eine neue Sicht der Dinge, für eine Neuordnung der Werte. Doch sowie in der Wahl der Mittel als auch in der Zielstellung unterscheiden sie sich. Und so unterscheiden sich auch die Zielgruppen. Während Koinos hauptsächlich Erwachsene anspricht die Jungen lieben und dabei auch in der Tradition pädophiler Kultur steht ist Destroyer eher ein - wenn auch extravagantes - Kunstmagazin, das (und das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen) auch von vielen Jugendlichen gelesen wird, die eigentlich selbst das objet d’art des Magazins sind.

Destroyer mag milkboys ideologisch näher stehen aber wichtig sind beide Magazine. Schon allein um der Welt zu zeigen, dass es mehr gibt, als die am Altar des Konsum opfernde, asexuelle Modeschwuchtel die die Heteros so gern aus uns machen würden.

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Naughty Billy Boy xD

 rough translation:

Moerator: The last headline. "Tokio Hotel was partying at a pornparty!"
Bill: Ahhh! Who was it? That wasn’t me!
Tom (reads it): Oh my god!
Bill: Oh my god! I’ve never seen something like that and I don’t want to either! I can’t even look at it! [you don't want to see girls eh? /josh]
Moderator: Did you party there?
Bill: Yes… No. We didn’t know that it was a pornparty.
Moderator: But you noticed after a while.
Bill: Yeah. But, I’ve to say, the women they…
Moderator: They weren’t there?
Bill: They were there, but I didn’t see them. The club was completely full and we sat at the back.
Moderator: You want to comlpain that you couldn’t see anything?
Bill: No, no, no… Samy Deluxe had a performance there and we went for that. Tom is a fan of him. But that there were this women, dancing like that… so what!
Moderator: So you’ll go back to take a better look

 

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Don’t get me wrong: I hate my look, I wouldn’t call myself a milkboy xD But maybe some of you would like to know how the guy looks like who’s making milkboys for you ^^,  I look kinda dumb on this one (close your mouth if you take photos of yourself!), my hair is wet and the quality is bad cause I used a camera phone but well…

 

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[This is an article by Tobi and was first published in september 2007 on his own blog]

"Once you pop, you can’t stop" is the well-known Pringles slogan. The phrase has an additional meaning in its German counterpart ("Einmal gepoppt, nie mehr gestoppt"), because "poppen" (to pop) also means "to fuck" in German speaking countries. (By the way, most languages seem to have quite a variety of different words, when it comes to describing the process of having sex.) So it was this ambiguity that made me naturally choose a Pringles potato chip can (flavour: "hot & spicy") for building my home-made sex toy.

I wanted to make a fleshlight. It seemed quite a useful thing to help you masturbating and I was immediatly captured by this charming manual (found the link via BondageTop’s blog). It all somewhat reminded me of my art class at elementary school, and it just seemed a very easy job to do. Et voilà, once I got all the necessary material to build it (foam rubber, a condom and an o-ring), it was a piece of cake, really!

fleshlight

So then, I tried it. I didn’t expect much, sex toys generally turn out to be rather disappointing compared to the fantasies I had had before I bought them. But it was different this time. That darn thing really works! Don’t want to go into details now, but it sure was a very pleasant surprise. Even the part, where you had to plug the hole at the bottom of the can with your thumb to make the toy suck harder worked out nicely, whereas five minutes before I had seriously doubted that there would be any effect at all. But hey, I keep on talking and talking… while there’s a video that shows it all. ;-o

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[This is an article by Tobi and was first published in august 2007 on his own blog]

Ever asked yourself why bondage is so popular among people? Right, because you usually have the required equipment lying around at home and don’t necessarily have to buy it at a sex shop.

This little webcam clip I made became increasingly popular when Josh featured it at his superb Milkboys Blog. It is a trick how to use a leather belt with an ordinary buckle for bondage games. It may look simple, but it’s in fact very effective. When used to tie your arms behind your back there’s no way to get free without help and even when you’re doing it as shown in the video it may prove a difficult job to untie yourself again afterwards.

I deeply apologize for the 8o’s background music, people keep telling me that my taste of music is dreadful and I guess they do have a point.

I learned the trick from Tom Schmitt’s book Bondage - Ausstieg aus der Selbstkontrolle. Have fun!

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Punish Me, aptly photographed in rich black and white, is a deftly made German film that raises as many questions as disturbing thoughts, a film that in every definition is a film noir - and a superb one at that. Writer Susanne Billig and director Angelina Maccarone have concocted a tale of disparate matching between a 50-year-old woman and a 16-year-old boy, a relationship that builds on sadomasochism as a means of filling voids in each character. The story could easily have become ’sensational’ in less sensitive hands, but here, with the sound help of a superb and wholly credible cast, it asks us to examine the extremes to which people will go to feel complete.

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