<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Comments on: Milch im Boudoir ~ Tag 1</title>
	<atom:link href="http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/</link>
	<description>The Boys Blog</description>
	<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 06:52:43 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6.3</generator>
		<item>
		<title>By: <img class="identicon" src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=3387143ba3560ca8a0d0b4d1065ab65e&#38;size=35&#38;default=http://blog.milkboys.org/wp-content/plugins/wp-identicon/identicon/1974c7c885a9f30.png" alt="Lucas Identicon Icon" height="35" width="35" /> Lucas</title>
		<link>http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/#comment-2552</link>
		<dc:creator><img class="identicon" src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=3387143ba3560ca8a0d0b4d1065ab65e&#38;size=35&#38;default=http://blog.milkboys.org/wp-content/plugins/wp-identicon/identicon/1974c7c885a9f30.png" alt="Lucas Identicon Icon" height="35" width="35" /> Lucas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 14:33:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/#comment-2552</guid>
		<description>Hey josh, also eines möchte ich klarstellen: ich halte Dich nicht für unsympathisch. Ganz im Gegenteil. Dein blog zeigt dass Du intelligent und kreativ bist. Diese Eigenschaften halte ich sogar für sehr sympathisch - ich wünschte selbst etwas kreativer zu sein [eine Eigenschaft die Juristen meist fehlt ;)]. Und ich halte Dich nicht für egozentrisch, denn gerade die Tatsache dass Du diesen Blog betreibst zeigt dass Du Deine Gedanken mit anderen teilen und sie dadurch bereichern möchtest.

Aber genau die "wenn ich tot bin ist alles vorbei und vergessen" Einstellung finde ich sehr schade. Im Rahmen meines Studiums habe ich des öfteren mit Freitod-Opfern zu tun. Und jedesmal denke ich mir dass es genau diese Einstellung war, die sie zum Selbstmord getrieben hat bzw dass andere Menschen hätten helfen können, wenn sie nicht selbst diese Einstellung hätten.

Und dass all unsere Handlungen egoistisch motiviert sind mag zwar im Allgemeinen stimmen, aber es gibt Ausnahmen. Ein Beispiel kann ich dir aus meiner eigenen Familie liefern: mein Großvater hat sich im WK II standrechtlich exekutieren lassen um damit meiner Großmutter und Mutter das Leben zu retten. Ich kann mir keine Handlung vorstellen die weiter von Egoismus entfernt ist als sich selbst für jene die man liebt zu opfern. Für den Moment zu leben ist natürlich für das Individuum das einfachste, aber ich denke man sollte auch für die Zukunft (wenn schon nicht für die eigene dann für jene der anderen) leben. Es muss doch auch möglich sein beide Lebensweisen miteinander zu kombinieren.

Aber wie du schon gesagt hast, festzustellen welche Lebensweise uns am besten entspricht obliegt uns selbst.

lg Lucas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey josh, also eines möchte ich klarstellen: ich halte Dich nicht für unsympathisch. Ganz im Gegenteil. Dein blog zeigt dass Du intelligent und kreativ bist. Diese Eigenschaften halte ich sogar für sehr sympathisch - ich wünschte selbst etwas kreativer zu sein [eine Eigenschaft die Juristen meist fehlt ;)]. Und ich halte Dich nicht für egozentrisch, denn gerade die Tatsache dass Du diesen Blog betreibst zeigt dass Du Deine Gedanken mit anderen teilen und sie dadurch bereichern möchtest.</p>
<p>Aber genau die &#8220;wenn ich tot bin ist alles vorbei und vergessen&#8221; Einstellung finde ich sehr schade. Im Rahmen meines Studiums habe ich des öfteren mit Freitod-Opfern zu tun. Und jedesmal denke ich mir dass es genau diese Einstellung war, die sie zum Selbstmord getrieben hat bzw dass andere Menschen hätten helfen können, wenn sie nicht selbst diese Einstellung hätten.</p>
<p>Und dass all unsere Handlungen egoistisch motiviert sind mag zwar im Allgemeinen stimmen, aber es gibt Ausnahmen. Ein Beispiel kann ich dir aus meiner eigenen Familie liefern: mein Großvater hat sich im WK II standrechtlich exekutieren lassen um damit meiner Großmutter und Mutter das Leben zu retten. Ich kann mir keine Handlung vorstellen die weiter von Egoismus entfernt ist als sich selbst für jene die man liebt zu opfern. Für den Moment zu leben ist natürlich für das Individuum das einfachste, aber ich denke man sollte auch für die Zukunft (wenn schon nicht für die eigene dann für jene der anderen) leben. Es muss doch auch möglich sein beide Lebensweisen miteinander zu kombinieren.</p>
<p>Aber wie du schon gesagt hast, festzustellen welche Lebensweise uns am besten entspricht obliegt uns selbst.</p>
<p>lg Lucas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: <img class="identicon" src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=91bcf3de94a91a78680c664fff7272a6&#38;size=35&#38;default=http://blog.milkboys.org/wp-content/plugins/wp-identicon/identicon/bb731c2b2cd5e18.png" alt="Cai Identicon Icon" height="35" width="35" /> Cai</title>
		<link>http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/#comment-2299</link>
		<dc:creator><img class="identicon" src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=91bcf3de94a91a78680c664fff7272a6&#38;size=35&#38;default=http://blog.milkboys.org/wp-content/plugins/wp-identicon/identicon/bb731c2b2cd5e18.png" alt="Cai Identicon Icon" height="35" width="35" /> Cai</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 23:14:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/#comment-2299</guid>
		<description>Oh, ich danke für diese Töne und heule ins gleiche Horn wie Du, Josh! Der Kern ist, daß alle Erinnerung und alle Zukunft nur genau jetzt "abgespielt" werden können. Ausser der Geburt dieses Momentes und seinem gleichzeitigen Tod gibt es nichts. Die Wahrnehmung des jetzigen Momentes ist "das Leben". Seine Deutung mit Bezügen von "Grund und Folge" oder "Besser" und "Schlechter" ist nicht von Bedeutung. Das einzig Sichere, schon bei der Geburt, ist Dein eigener Tod. Das Vergehen einer Form, die Du angenommen hast. Wer bist Du nur?
Sartres Entscheidung liegt darin, sich darin schlecht zu fühlen.
Meine ist, "aha" zu sagen und es wahrzunehmen, was immer es auch sein mag... (und das ist "Glück")

Wer mehr von diesen Gedanken haben mag und des Englischen mächtig ist, mag sich auf www.oprah.com zum online-Workhop mit Eckhart Tolle anmelden. Umsonst und toll! Fängt Montag nacht um drei Uhr an.

To all you English-Speakers: go to www.oprah.com and participate in the online-workshop with Eckhart Tolle, starting on Monday.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, ich danke für diese Töne und heule ins gleiche Horn wie Du, Josh! Der Kern ist, daß alle Erinnerung und alle Zukunft nur genau jetzt &#8220;abgespielt&#8221; werden können. Ausser der Geburt dieses Momentes und seinem gleichzeitigen Tod gibt es nichts. Die Wahrnehmung des jetzigen Momentes ist &#8220;das Leben&#8221;. Seine Deutung mit Bezügen von &#8220;Grund und Folge&#8221; oder &#8220;Besser&#8221; und &#8220;Schlechter&#8221; ist nicht von Bedeutung. Das einzig Sichere, schon bei der Geburt, ist Dein eigener Tod. Das Vergehen einer Form, die Du angenommen hast. Wer bist Du nur?<br />
Sartres Entscheidung liegt darin, sich darin schlecht zu fühlen.<br />
Meine ist, &#8220;aha&#8221; zu sagen und es wahrzunehmen, was immer es auch sein mag&#8230; (und das ist &#8220;Glück&#8221;)</p>
<p>Wer mehr von diesen Gedanken haben mag und des Englischen mächtig ist, mag sich auf <a href="http://www.oprah.com" rel="nofollow">http://www.oprah.com</a> zum online-Workhop mit Eckhart Tolle anmelden. Umsonst und toll! Fängt Montag nacht um drei Uhr an.</p>
<p>To all you English-Speakers: go to <a href="http://www.oprah.com" rel="nofollow">http://www.oprah.com</a> and participate in the online-workshop with Eckhart Tolle, starting on Monday.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: <img class="identicon" src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d51604b64b2a82cb3bc90b9e79d3b466&#38;size=35&#38;default=http://blog.milkboys.org/wp-content/plugins/wp-identicon/identicon/29f36cc4ec20eb1.png" alt="Josh Identicon Icon" height="35" width="35" /> Josh</title>
		<link>http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/#comment-2295</link>
		<dc:creator><img class="identicon" src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d51604b64b2a82cb3bc90b9e79d3b466&#38;size=35&#38;default=http://blog.milkboys.org/wp-content/plugins/wp-identicon/identicon/29f36cc4ec20eb1.png" alt="Josh Identicon Icon" height="35" width="35" /> Josh</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 21:50:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/#comment-2295</guid>
		<description>Ja, wenn ich tot bin ist alles vorbei und vergessen. genau das ist doch das tolle! Daraus resultiert doch, dass es eigentlich völlig egal ist was ich mit meinem Leben mache weil es ja mit dem Tod ohnehin endet - egal was ich vorher erreicht oder nicht erreicht habe. Wenn ich tot bin kann es mir doch ganz egal sein, ob ich vergessen werde oder nicht, ich hab doch eh nichts mehr davon ;) Warum soll ich etwas verändern wollen? Kurzfristig um mein eigenes Leben besser zu machen - klar. Aber über mein leben hinaus? Das wäre doch Verschwendung. Das findest du jetzt wahrscheinlich schrecklich egozentrisch und unsympathisch ^^,  Aber die gewissenheit haben zu wollen, auch nach dem Tod weiterzuleben ist auch nicht gerade selbstlos oder ;)

Aber sind wir doch mal ehrlich: Es gibt keine, keine einizige Handlung die nicht egoistisch motiviert ist (was ein schönes Thema für's nächste Mal ist). So funktioniert Evolution nunmal, per Egozentrik. Versteh mich nicht falsch, das heißt nicht, dass ich der Ansicht bin, dass sich jeder nur um sich selbst kümmern soll und die anderen Menschen ihrem Elend überlassen; es ist ja auch egoistisch betrachtet im Interesse einies jeden Menschen, dass es seiner Umwelt, seinen Mitmenschen gutgeht weil sich mit dem Maße der allgemeinen Zufriedenheit auch das Maß der eigen Freiheit steigern lässt.

Allein das Sterben ist also des Lebens Sinn. Das ist aber eine Frage die natürlich jeder für sich selbst erörtern kann, darf und soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wenn ich tot bin ist alles vorbei und vergessen. genau das ist doch das tolle! Daraus resultiert doch, dass es eigentlich völlig egal ist was ich mit meinem Leben mache weil es ja mit dem Tod ohnehin endet - egal was ich vorher erreicht oder nicht erreicht habe. Wenn ich tot bin kann es mir doch ganz egal sein, ob ich vergessen werde oder nicht, ich hab doch eh nichts mehr davon ;) Warum soll ich etwas verändern wollen? Kurzfristig um mein eigenes Leben besser zu machen - klar. Aber über mein leben hinaus? Das wäre doch Verschwendung. Das findest du jetzt wahrscheinlich schrecklich egozentrisch und unsympathisch ^^,  Aber die gewissenheit haben zu wollen, auch nach dem Tod weiterzuleben ist auch nicht gerade selbstlos oder ;)</p>
<p>Aber sind wir doch mal ehrlich: Es gibt keine, keine einizige Handlung die nicht egoistisch motiviert ist (was ein schönes Thema für&#8217;s nächste Mal ist). So funktioniert Evolution nunmal, per Egozentrik. Versteh mich nicht falsch, das heißt nicht, dass ich der Ansicht bin, dass sich jeder nur um sich selbst kümmern soll und die anderen Menschen ihrem Elend überlassen; es ist ja auch egoistisch betrachtet im Interesse einies jeden Menschen, dass es seiner Umwelt, seinen Mitmenschen gutgeht weil sich mit dem Maße der allgemeinen Zufriedenheit auch das Maß der eigen Freiheit steigern lässt.</p>
<p>Allein das Sterben ist also des Lebens Sinn. Das ist aber eine Frage die natürlich jeder für sich selbst erörtern kann, darf und soll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: <img class="identicon" src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=3387143ba3560ca8a0d0b4d1065ab65e&#38;size=35&#38;default=http://blog.milkboys.org/wp-content/plugins/wp-identicon/identicon/1974c7c885a9f30.png" alt="Lucas Identicon Icon" height="35" width="35" /> Lucas</title>
		<link>http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/#comment-2293</link>
		<dc:creator><img class="identicon" src="http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=3387143ba3560ca8a0d0b4d1065ab65e&#38;size=35&#38;default=http://blog.milkboys.org/wp-content/plugins/wp-identicon/identicon/1974c7c885a9f30.png" alt="Lucas Identicon Icon" height="35" width="35" /> Lucas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 21:19:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.milkboys.org/article/milch-im-boudoir-tag-1/#comment-2293</guid>
		<description>Mit der Freiheit hast Du vielleicht recht, aber was bringt sie Dir? Du kannst Dir zum Ziel setzen ein glückliches Leben zu führen, oder Anwalt zu werden und viel Geld zu verdienen, oder die Liebe Deines Lebens zu finden. Dein Ende ist Dir aber vorbestimmt, und dann wird nichts von diesem Glück/Geld/Liebe mehr übrig sein. All diese Ziele sind relativ. Wenn Du tot bist, werden sich Deine Freunde und deine Familie natürlich an Dich erinnern - aber wenn auch diese gestorben sind wirst Du vergessen sein. Es wird sein als ob du nie existiert hättest. Klar, damit geht große Freiheit einher, aber letztendlich hat sie Dir nicht viel gebracht. Meiner Meinung nach hat das Leben einen genau bestimmten - absoluten - Zweck: Unsterblichkeit. Nicht im Sinne von ewigem Leben, sondern indem man sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit auf ewig einbrennt - etwas verändert (auf positive oder negative Weise). Nur wenige Menschen haben dies geschafft. Caesar/Napoleon/Hitler/Stalin/Jesus/Mohammed. Freiheit bringt Dir nichts wenn Du sie für belanglose hedonistische Ziele einsetzt. Rechenschaft hast Du gegenüber Dir selbst abzulegen: hast Du Dein Leben genutzt um etwas zu verändern oder war es sinnlos?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Freiheit hast Du vielleicht recht, aber was bringt sie Dir? Du kannst Dir zum Ziel setzen ein glückliches Leben zu führen, oder Anwalt zu werden und viel Geld zu verdienen, oder die Liebe Deines Lebens zu finden. Dein Ende ist Dir aber vorbestimmt, und dann wird nichts von diesem Glück/Geld/Liebe mehr übrig sein. All diese Ziele sind relativ. Wenn Du tot bist, werden sich Deine Freunde und deine Familie natürlich an Dich erinnern - aber wenn auch diese gestorben sind wirst Du vergessen sein. Es wird sein als ob du nie existiert hättest. Klar, damit geht große Freiheit einher, aber letztendlich hat sie Dir nicht viel gebracht. Meiner Meinung nach hat das Leben einen genau bestimmten - absoluten - Zweck: Unsterblichkeit. Nicht im Sinne von ewigem Leben, sondern indem man sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit auf ewig einbrennt - etwas verändert (auf positive oder negative Weise). Nur wenige Menschen haben dies geschafft. Caesar/Napoleon/Hitler/Stalin/Jesus/Mohammed. Freiheit bringt Dir nichts wenn Du sie für belanglose hedonistische Ziele einsetzt. Rechenschaft hast Du gegenüber Dir selbst abzulegen: hast Du Dein Leben genutzt um etwas zu verändern oder war es sinnlos?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
